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Nächstes Heimspiel:

6. Jänner 2012, 17:00

vs St. Pölten

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Perfekter Saisonabschluss für Aufoahn beim Fanturnier!

 

Mit der erfolgreichen Teilnahme am Fanturnier hat der Fanclub Aufoahn auch dieses erklärte Saisonziel erreicht. Die Kapfenberger Recken konnten dabei in Fürstenfeld beweisen, dass sie gut im Saft sind und mit den anderen österreichischen Fanteams in vielen Belangen mehr als nur mithalten können.

Schon bei der Gründung des Fanclubs Aufoahn wurde das Ziel formuliert, eine Kapfenberger Abordnung zum Fanturnier zu schicken. Im Jahr 2010 war es nun tatsächlich soweit: Mit den 'Aufoahn Allstars' reiste eine stattliche Abordnung aus der Böhlerstadt nach Fürstenfeld. Unter Anleitung von Coach Andreas Bauer nutzten Gernot Bauer, Manuel Stumpf, Sigi Edlinger, Tom Pronnegg, Martin Hutter, Andreas Pusterhofer, Bernhard Hofbauer und Christoph Bleymaier die Gelegenheit, ein Dress überzustreifen und ihre Basketballschuhe zu Ehren der Kapfenberg Bulls zu schnüren. 

Gleich nach gelungener Anreise am Freitag (10.06.) ließen es sich die Aufoahn Allstars nicht nehmen postwendend mit der Vorbereitung auf das Turnier zu beginnen. Nach nettem Empfang durch die Gastgeber stand erst einmal die Akklimatisierung in der Fürstenfelder Stadthalle im Vordergrund. Sehr zu Gute kam der Aufoahn-Truppe dabei die Erfahrung aus vergangenen Jahren, so mancher erinnerte sich noch lebhaft an nette Momente im Jahr 2001... Nach der Auslosung der Gruppen widmete man sich intensiv dem Gegnerstudium. Die gute Kapfenberger Basketballschule machte sich dabei bemerkbar. Coach Bauer sorgte dafür, dass alle Spieler mit potentiellen Gegnern vertraut gemacht wurden. Es war kaum jemand anwesend, dem nicht vom Aufoahn-Team intensiv auf den Zahn gefühlt wurde. Das Studium der Gegenspieler und Gegenspielerinnen sollte sich am Freitag noch eine Weile hinziehen. So mancher schlug sich in Vorbereitung auf potenzielle Match-ups gerüchteweise die ganze Nacht um die Ohren.

Strikt nach Trainingsplan ging es am ersten Spieltag direkt aus den Federn in die Stadthalle zu Spiel eins um 9 Uhr. Vor allem Fanclub Obmann Thomas Pronnegg war topmotiviert und nahm den Weg zur Stadthalle gleich zwei Mal auf sich - beim zweiten Mal hatte er dann auch seine Schuhe dabei und stürmte damit gut aufgewärmt aufs Feld. Im Spiel gegen den späteren Turniersieger aus Wien sah es anfangs so aus, als würden sich die Gegner an der steirischen Zone die Zähne ausbeißen. Die Freude währte nur kurz; es stellte sich heraus, dass die Offensivmaschinen der Kapfenberger mit verstellter Optik zu kämpfen hatten. Als alte Hasen in diesem Geschäft wussten die Aufoahrer, dass es nur ein Mittel gegen Fehlwürfe gibt - Zielwasser. Das wurde eifrig getankt und so lief es in Spiel zwei gleich besser, wenn auch nicht gut genug. Erst Spiel drei brachte den ersehnten Sieg, eine Oberwarter Mannschaft wurde souverän zerlegt. Aufbauend auf einer revolutionären Defensivtaktik bestehend aus rhythmischen Tanzbewegungen und einschüchterndem Gesang (aber wer kennt ihn nicht, diesen sogenannten 'Eseltanz'...) war der Sieg in dieser Partie nie in Gefahr. Schon vor dem letzten Spiel des Tages ließen die Kapfenberger ihrer Freude freien Lauf und feierten das sichere Nicht-Erreichen des letzten Platzes frenetisch. Spiel vier des Tages ging dann übrigens knapp verloren...

Der anstrengende Samstag endete mit einer intensiven Regenerationsphase, in der Aufoahn wie im Diätplan festgelegt beim Meet&Greet beim Brunnenfest auf lokale Wundermittel zurückgriff. Bei Uhudler und Käsekrainerlangos wurde die Taktik für den nächsten Tag festgelegt. Mit einer wahrlich bitteren 6:28 Niederlage (Pause: 6:9) im Auftaktspiel am Sonntag war Platz 12 einzementiert, weswegen man in der letzten Partie damit begann, die Kräfte für das kommende Jahr zu schonen und keine Verletzung mehr zu provozieren. Nach einem hochklassigen Finale zwischen Wien und Fürstenfeld feierte die Aufoahn-Truppe noch einmal gemeinsam mit den zahlreichen Fangruppierungen aus ganz Österreich, die das 7. Fanturnier zu einer bemerkenswerten und wahrlich erstklassigen Veranstaltung gemacht haben.

Aufoahn bedankt sich bei den Fürstenfelder Fangruppierungen für ein launiges Wochende und die Organisation eines grandiosen Turniers! A Gaude wor's!